Die Amerikaner lieben luxuriös ausstaffierte Limousinen: Was den Deutschen die Mercedes S-Klasse, das ist ihnen der Lincoln Town Car. Die Bezeichnung Town Car im Hause Lincoln stammt aus den frühen zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Im Gegensatz zu den europäischen Landaulets aber, war der amerikanische Town Car eine Karosserieform, bei dem der Fahrer im Freien saß und steuerte. Die Herrschaften saßen in einem eigenen Fondabteil mit festem Dach und schwelgten in größtmöglichem Luxus. Nach dem Krieg erlebte der Begriff „Town Car“ seine Wiederauferstehung – aber erst in den späten sechziger Jahren. Das ehemalige Topmodell Lincoln Continental war mit einer besonders edlen Ausstattung als Sondermodell auf den Markt gekommen und wurde eigens mit dem Zusatz „Town Car“ nach außen hin kenntlich gemacht. Doch erst Anfang der siebziger Jahre wurde der Begriff Town Car zum Inbegriff des automobilen US-Luxus: Elektrische Ledersitze, Klimaanlage, verlängerter Radstand und alle noch erdenklichen Extras bot der Lincoln Continental in der Ausstattungsvariante Town Car bereits ab Werk und wurde so zur Luxuslimousine der Schönen und Erfolgreichen zwischen Detroit und Los Angeles. Aber es muss ja nicht immer Detroit oder Los Angeles sein – zwischen Zürich und Basel kann man sich genau so gut mit unseren bestens erhaltenen Stretchlimousinen.
Die erste Stretch Limousine wurde um 1928 in Arkansas gebaut. Sie erhielt oft die Bezeichnung “Big Band Bus”, da sich die Mitglieder der Big Band mitsamt ihren Instrumenten transportieren ließen.
Nicht nur in den USA und Ländern auf der Arabischen Halbinsel dienen Stretch-Limousinen vor allem dem Komfort, als Staatskarosse und als Statussymbol. In anderen Ländern, wie z.B. im Nahen Osten, dagegen werden sie auch als preisgünstiges Sammeltaxi genutzt, wie die serienmäßigen Langausführungen der Mercedes-Benz W115 und W123. Stretch-Limousinen werden oft auch von Luxushotels als Flughafenzubringer im Chauffeur-Dienst eingesetzt.
Der Umbau erfolgt beispielsweise aus einem Lincoln der Ford Motor Company, oder einem Cadillac von GM „General Motors“. Auch europäische Autos werden umgebaut, wie Fahrzeuge von Mercedes-Benz. Es wurden zeitweise auch Pickups von Chevrolet oder Ford mit Doppelkabine und Zwillingsbereifung zu Stretch-Limousinen umgebaut. Die meistumgebaute Limousine ist derzeit das Lincoln Town Car, der Hersteller des Basisfahrzeugs vergibt Zertifikate an geprüfte Karosserieumbauer. Diese nach von Ford vorgegeben Regeln umgebauten Fahrzeuge behalten ihre Werksgarantie. Dabei darf das Auto um maximal 120″ (ca. drei Meter) verlängert werden, also eine Gesamtlänge von über acht Metern erreichen.
Im Gegensatz dazu bieten einige europäischen Hersteller sogenannte Langlimousinen ab Werk an, z. B. die Langversion der Mercedes-Benz S-Klasse. Diese ist keine eigentliche Stretch-Limousine, sondern eine um nur wenige Zentimeter (für bessere Beinfreiheit) verlängerte Limousine, wie sie auch von Audi, BMW, Bentley und VW serienmäßig angeboten werden. Weiterhin bietet Mercedes-Benz die S- und zeitweise sogar die E-Klasse als Pullman-Version ab Werk an. Lange Zeit wurde dies von Mercedes – trotz hoher Nachfrage – abgelehnt: Man befürchtete ein Imageproblem, da amerikanische Stretch-Limousinen, die keinerlei Zulassungsprüfung bestehen müssen, oft mehrere Zentimeter durchhängen. Für die Mercedes- Pullmann-Limousinen musste dann das Fahrwerk komplett überarbeitet werden, um trotz veränderter Fahrzeuggeometrie die gleiche Sicherheit bei schnell durchfahrenen Kurven zu gewährleisten.
Stretch-Limousinen sind normalerweise luxuriös eingerichtet. Bestandteile der Inneneinrichtung können weitere Sitzbänke, teure Elektronik-Einrichtungen wie Computer-, Fernseher- und Videoanlagen sowie Sofa- und Bettlandschaften sein. Einige Hersteller realisieren auch erhöhte Sicherheitsstandards für Sonderschutzfahrzeuge.
Die längste bis jetzt bekannte Limousine ist etwa 30,5 Meter lang. Sie beinhaltet neben Elektronik auch noch einen Swimmingpool, mit Sprungbrett und einen Hubschrauberlandeplatz. Sie wird vor allem in Hollywood für Dreharbeiten benutzt.
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